| Løgting | Dieser Text beschreibt Løgting. Der untere Text beinhaltet die Løgting Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Løgting Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Løgting fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Løgting möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Løgting Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Løgting beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Løgting. Fragen zu dem Thema Løgting können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Løgting Artikel Briefmarken-Gedenkausgabe zu dem 150. Jahrestag der Wiedereröffnung des Løgtings 2002
Das Løgting (Aussprache: ['lökting], dänisch: Lagting) ist das Parlament der Färöer. Es zählt zu den ältesten Parlamenten der Welt. Mit einer Unterbrechung von 1816 bis 1852 existiert es spätestens seit dem 10. Jahrhundert, ist also über 1 Tausend Jahre alt.
Das gleichnamige Parlamentsgebäude ist ein 1856 gebautes Holzhaus und befindet sich auf der Halbinsel Tinganes mitten in dem Hafen von Tórshavn. [1] (http://www.visittorshavn.fo/bygningar.htm)
Das Løgting wählt kraft des Gesetzes über die innere Selbstverwaltung vom 31. März 1948 die Autonomieregierung der Färöer. Es wird alle vier Jahre neu gewählt. Wahlrecht genießen alle Bürgerinnen und Bürger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Seit der Änderung des färöischen Wahlgesetzes 1978 hat das Løgting 27 direkt gewählte Abgeordnete, und es gibt fünf zusätzliche Sitze – insgesamt sind es derzeit also 32 Parlamentarier.
Am 4.02 2004 wählte das Løgting den langjährigen sozialdemokratischen Abgeordneten und Minister Jóannes Eidesgaard zu dem Regierungschef des Nordatlantik-Archipels.
Buch-Tipp: Die Apokalyptischen Reiter (Edition Pandora) Super Recherche In dem Gegensatz zu vielen Büchern aus dem Bereich der Verschwörungstheorien, werden hier nicht irgendwelche Halbwahrheiten behauptet, sondern gut recherchierte, teilweise nachprüfbare Informationen, die zudem von jemanden stammen, der für die U. S. -Regierung arbeitete und hierdurch Zugang zu geheimen Dokumenten hatte. Solide und... | |
Der Wortebestandteil løg stammt von altnordisch lóg (heutige färöische Schreibweise) und bedeutet Regel, Gesetz. Es ist verwandt mit dem englischen Wort law und stammt von lateinisch lex ab. In dem Deutschen ist davon in diesem Sinne Legislative abgeleitet.
Der Bestandteil ting stammt vom altnordischen Þing ab, und bedeutet Versammlung, Rat, Plenum, aber auch Gericht. Løgting heißt wörtlich also: gesetzgebende Versammlung.
Auf seiner Homepage [2] (http://www.logting.fo) genannt sich das Løgting als Løgtingið (sprich: ['löktingi]). Das -ið ist der – für alle kontinental-skandinavischen Sprachen als -et typische – angehängte bestimmte Artikel neutrum. Løgtingið heißt also das Løgting, so wie man auch sagt: Der Deutsche Bundestag, oder: Folketinget in Dänemark, oder auch Lagtinget in der dänischen Schreibweise des Løgtings.
Buch-Tipp: Die Torheit der Regierenden. Von Troja bis Vietnam. Geschichtsunterricht einmal anders. An vier repräsentativen Fällen behandelt die Autorin Barbara Tuchmann, das in der Geschichte stets wieder vorkommende Phänomen, dass Regierende eine Politik betreiben, die ihren Interessen zuwiderläuft. Die Beispiele sind gut gewählt, beginnend mit Troja, über die Renaissancepäpste, Englands Verlust von... |
| |
Die erste schriftliche Erwähnung des Løgtings findet sich in der Färingersaga , die um 1200 in Island niedergeschrieben wurde (vorher mündlich überliefert). Historiker schätzen, dass es schon kurz nach der nordischen Besiedlung der Färöer in dem 9. Jahrhundert gegründet wurde. Urpsrünglich hatte das Løgting den historischen Charakter eines Althings (nicht zu verwechseln mit dem heutigen isländischen Althing, das ebenso ein modernes Parlament in dem Sinne einer frei gewählten Vertretungskörperschaft ist), war also Plenum aller Großbauern. Historisch belegt ist, dass das färöische Þing ab dem Jahr 999 das Christentum annahm, nach dem sich der in Norwegen getaufte Häuptling Sigmundur Brestisson gegen den anfänglichen Widerstand durchsetzen konnte. Seitdem gelten die Färöer als vollständig christianisiert.
Es hat seit Alters her seinen Sitz in Tórshavn, wodurch jenes schon früh als Hauptstadt der Färöer etabliert war. Noch heute sitzt das Løgting auf der Tórshavner Halbinsel Tinganes, die sich mitten in dem Hafen befindet.
Faktisch handelte es sich bei den Färöern bis zur endgültigen Besitznahme durch die norwegische Krone um eine Republik von Siedlern, die sich in ihrem Thing eine demokratische Selbstverwaltung gab.
Buch-Tipp: Nachgefragt: Politik. Basiswissen zum Mitreden Super! In leicht verständlichen Worten werden hier übersichtlich auf jeweils einer Seite alle Fragen eines Einsteigers rund um Politik beantwortet. Was ist Demokratie? Was sind Diäten? Warum ist der erste Mann in dem Staat nicht der mächtigste? sind ca. einige Bespiele dafür.
Besonders toll sind die alltäglichen Beispiele aus der Lebenswelt Jugendlicher,... |
| |
1035 wurden die Färöer zwar formal ein Teil von Norwegen, aber die Historiker glauben, dass sich die älteren Regeln des Løgting erhalten konnten, weil die Kommunikation mit der Regierung in Oslo zu der Zeit ca. sehr dürftig war. Wahrscheinlich waren diese Regeln dem Gulanting-Gesetz in Norwegen nachempfunden.
1274 wurde von Magnús Lógbøtari (Magnus der Gesetzesreformer) das Landslóg (Landesgesetz) eingeführt, das aus dem historischen Althing das heutige Løgting formte. Ab 1280 galten die Färöer dann endgültig als norwegischer Reichsteil.
Am 24.06 1298 schließlich, erhalten die Färöer mit dem Schafsbrief (Seyðabrævið) ihr Grundgesetz. (siehe dort)
Schon in dem Gulanting-Gesetz befand sich ein Abschnitt namens Tingfararbólkurin (Geschäftsordnung des Things), wo festgeschrieben wurde, dass die Zahl der Løgrættumenn (Abgeordnete, aber auch Strafverfolger) 36 beträgt und dass der Løgmaður ("Gesetzesmann", Chef des Tings) das Gremium leitet.
Der Løgmaður wurde vom Løgting gewählt und zusätzlich vom norwegischen König ernannt, der sich seinerseitz durch einen Gouverneur, den Fútin, in dem Løgting vertreten ließ. Der Fútin hatte auch die Kompetenz eines Staatsanwaltes, war aber in erster Linie dafür verantwortlich, die Staatseinnahmen der Krone sicher zu stellen. Daneben hatte das Løgting einen Sekretär als Vorsitzenden, den SorÃnskrivari.
Das Løgting war gleichzeitig oberster Gerichtshof der Färöer. Urteile des Várting (kommunales Thing in einem Sýslur, einem Kreis) konnten hier in Revision gehen. Gemäß dem Landslóg sollten die Løgrættumenn schwören, dass sie in allen Verfahren nach ihrem eigenen Gewissen, den Gesetzen und Gott verantwortlich handeln mögen.
Buch-Tipp: Nichtregierungsorganisationen (NGOs) (Elemente der Politik) Das Buch " Nichtregierungsorganisationen (NGOs) (Elemente der Politik)" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
| |
1380 kam Norwegen zu Dänemark und damit auch die Färöer. Da es sich aber um eine Personalunion handelte (siehe: Kalmarer Union), wurden die Färöer zusätzlich formal als Teil des norwegischen Reichsteils angesehen. Hauptstadt des Großreichs war allerdings Kopenhagen, und die Färöer wurden 1396 in den dänischen Verwaltungsbezirk Seeland eingegliedert.
1688 wurde von König Christian V. das Norska lóg, das norwegische Gesetz, eingeführt. Das bedeutete für das Løgting eine Vergrößerung auf 48 Sitze, aber auch das Verbot der Wiederwahl, also eine Amtszeitbegrenzung der Parlamentarier auf eine Wahlperiode. Historiker meinen, dass es dadurch stets inkompetenter wurde und an Einfluss verlor, während der Fútin als Vertreter des Königs und der SorÃnskrivari als Vorsitzender an Macht gewonnen.
Bereits 1655 vermachte König Christian V. die Färöer der Familie von Gabel als Lehen, bis sie 1709 wieder unter die direkte Herrschaft der Krone gelangten. Ab 1720 wurden die Färöer bis 1776 als Teil der dänischen Kolonie Island administriert, danach wieder als Teil von Seeland.
Nach dem Frieden von Kiel vom 24.01 1814 und der Auflösung der Personalunion zwischen Dänemark und Norwegen, verblieben Grönland, Island und die Färöer bei Dänemark. 1816 wurden das Løgting und der Løgmaður ersatzlos abgeschafft. Der SorÃnskrivari blieb aber erhalten und wurde alleinige gesetzliche Autorität. Die Färöer waren fortan ein eigenes dänisches Amt (Verwaltungsbezirk), gehörten also nicht mehr zu dem dänischen Bezirk Seeland. Der Amtmaður (Amtsmann) entschied alleine, welche dänischen Gesetze auf die Färöer angewendet wurden.
Infolge der Märzrevolution 1848 in Dänemark wurde 1849 die erste dänische Verfassung verabschiedet und das Folketing als Parlament in der nunmehr konstitutionellen Monarchie gebildet. Seitdem sind dort auch stets zwei Abgeordnete der Färöer vertreten. Nach wiederholten Bitten des färöischen Volkes, wurde das Løgting per Gesetz vom 26. März 1852 wieder eingeführt. Es hatte aber ca. noch beratende Funktion für die dänische Regierung und 18 Mitglieder. Der Amtmaður und der Próstur (der Propst, die damals höchste kirchliche Autorität der Färöer) saßen auch in dem Løgting, wobei der Amtmaður gleichzeitig der Parlamentspräsident war. Von 1866 bis 1878 saß der bekannte färöische Linguist und Propst V. U. Hammershaimb in der geschichtsreichen Versammlung.
1906 wurde die Zahl der Sitze auf 22 erhöht. Erst mit dem dänischen Lagting-Gesetz vom 11.04 1923 kam es zu einer wesentlichen Änderung: Es gab 20 Parlamentssitze und bis zu 10 beigeordnete Sitze, der Próstur verlor seinen Sitz und der Amtmaður wurde von nun an vom Løgting gewählt.
Buch-Tipp: Politik und Regieren in Deutschland. Strukturen, Prozesse, Entscheidungen Als Lehrbuch ein kompaktes Standardwerk Die Lehrbuch "Politik und Regieren in Deutschland" von Korte und Fröhlich ist in unserem Politikstudiengang ein Standardwerk, das auch von den Professoren selbst empfohlen wird. Ich habe es für meine Zwischenprüfung in dem Politischen System benutzt und sehr positiv überrascht. In dem Vergleich zu den "üblichen... |
| |
Im Zweiten Weltkrieg wurden Dänemark und Norwegen von Deutschland besetzt (siehe: Operation Weserübung). Um den Deutschen zuvor zu kommen, besetzte Großbritannien drei Tage später, am 12.04 1940 die Färöer. So von der dänischen Regierung abgeschnitten, entwickelten die Färinger konkrete Forderungen nach der Unabhängigkeit ihrer Inseln von Dänemark, oder immerhin nach mehr Rechten innerhalb des Königreichs. In dieser Frage ist das färöische Volk bis heute gespalten. Das färöische Parteienspektrum erstreckt sich daher nicht ca. von links nach rechts, sondern quer dazu von pro bis contra Souveränität.
Die Briten wurden von den Färingern keineswegs als unwillkommene Eindringlinge und „neue Herren“ empfunden. In dem Gegenteil: Sie bewahrten nicht ca. das Løgting, sie weiteten seine Selbstverwaltung noch aus. Am 16.09 1945 endet die Besetzung.
Buch-Tipp: Wer regiert die Welt? Ein merkwürdiges Buch Das Buch ist in der Manier amerikanischer Bestseller geschrieben: routiniert, flüssig, durchgehend spannend. Die amerikanische Originalausgabe erschien erstmals vor über 30 Jahren; die aktuellste amerikanische Auflage ist 26 Jahre alt.
Der Autor bemüht eine Fülle von zumeist leicht nachprüfbaren geschichtlichen Fakten... |
| |
Nach Verhandlungen des Løgtings mit der dänischen Regierung kam es am 14.09 1946 zu einer Volksabstimmung, wo sich eine knappe Mehrheit (48,7 Prozent zu 47 %) der Färinger für die volle Unabhängigkeit aussprach. Am 18.09 wurde die Unabhängigkeit der Färöer erklärt, aber schon am 20.09 von Dänemark wieder annuliert. Es gab einen Streit über die Frage, ob dieses Votum einen meinungsbildenden oder einen konstitutiven Charakter hatte. Nach den Løgtingwahlen vom November 1946 führten die Verhandlungen zu dem Autonomiegesetz vom 31. März 1948 [3] (http://147.29.40.90/DELFIN/HTML/A1948/0013730.htm) [4] (http://www.logting.fo/logir/1948.11.htm).
Die Position des Løgtings wurde damit nachhaltig aufgewertet. In dem Rahmen der Autonomie hat es seitdem weit mehr als ca. beratende Funktion, nämlich gesetzgebende Macht in all den Bereichen, die es vom dänischen Folketing übernommen hat, wo die Färöer bereits seit 1849 mit jeweils 2 Abgeordneten vertreten sind.
Buch-Tipp: Zwei Abhandlungen über die Regierung. John Locke - einer der Begründer einer politischen Theorie des Liberalismus. John Locke( 1632-1704) ist einer der Begründer der politischen Theorie des Liberalismus, die er vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und politischen Aufschwungs in England in dem 17. Jahrhundert entwickelt hat und die diesen, wie auch den Fortschrittsoptimismus und den... |
| |
Im Zuständigkeitsbereich des Løgtings wird zwischen dem A-Sektor und dem B-Sektor unterschieden. Grundsätzlich nicht zuständig ist das Løgting für die Landesverteidigung und die Außenpolitik. Dies ist Angelegenheit des Königreichs Dänemark.
Zu den originären Aufgaben des Løgting gehört insbesondere die Wirtschaftspolitik der Färöer, was von entscheidender Bedeutung ist, denn die Färöer sind nicht Mitglied der EU. Hier stimmen sich die Färöer bei ihren Verhandlungen mit der EU immer mit der dänischen Regierung ab. Die weiteren politischen Zuständigkeitsbereiche sind: Inneres, Finanzen, Soziales, Familie, Gesundheit, Umwelt, Verkehr, Kultur , Bildung und Forschung .
Zum A-Sektor gehören alle Bereiche, die vom Løgting übernommen werden können, wenn entweder das Løgting oder das Folketing es so beschließen.
In den B-Sektor fallen alle Bereiche, die ca. vom Løgting behandelt werden können, wenn sowohl die färöische als auch die dänische Regierung dem zustimmen.
Buch-Tipp: Über die Regierung. Staatsphilosophie die man gelesen haben muß Über die Regierung von John Locke gehört definitief zu den bedeutensten Werken der Staatsphilosophie. Er formuliert zu dem ersten Mal die Prinzipien der Geweltenteilung aus und hilft somit auch dem heutigen Leser die Prinzipien zu verstehen, auf denen unsere Gesellschaft fußt. Zeitgeschichtlich war dieses... |
| |
Das Løgting hat mehrere Ausschüsse mit folgenden Tätigkeitsbereichen:
- Finanzen
- Außenpolitik
- Landesregierung
- Industrie
- Wohlfahrt
- Kommunalpolitik
- Kultur
- Justiz
- Nordischer Rat (die beiden vom Løgting dorthin Delegierten)
- Nordatlantikrat
- Schatzmeisterei des Løgting
- Gefangenenbetreuung
Obwohl also Dänemark für Außenpolitik und Justiz zuständig ist, hat das Løgting dafür eigene Beratungsgremien.
|
| |
Das Løgting wählt die Regierung. Sie wird unter Berücksichtigung des Parteienproporzes gebildet.
Die färöische Regierung heißt Føroya Landsstýri (wörtlich: Landsteuerung der Färöer) [5] (http://www.tinganes.fo/Default.asp?). Sie besteht aus dem Løgmaður (dänisch: Lagmand, gleichbedeutend mit Premierminister bzw. Ministerpräsident - diesen Titel gab es bereits von 1274 bis 1816, s.o.; seit 2004 in dem Amt: Jóannes Eidesgaard), und den Landsstýrismenn (wörtlich: Landssteuermänner), den Ministern. Die dänische Regierung kann jederzeit bestimmte Kompetenzen an diese Regierung abtreten.
Sowohl der Premierminister als auch die anderen Minister haben einen Sitz in dem Løgting, aber ca. dann Stimmrecht, wenn sie vom Volk dort hineingewählt wurden. Alle beschlossenen Gesetze des Løgting müssen vom Premierminister ratifiziert werden.
Dänemark wird auf den Färöern durch den RÃkisumboðsmaður (wörtlich: Ombudsmann des Reiches, der Hochkommissar) vertreten. Er nimmt als Beobachter an den Sitzungen des Løgtings teil und darf in der Fragestunde Anfragen stellen.
|
| |
Die färöische Autonomieregierung unter dem seit Februar 2004 amtierenden Ministerpräsidenten Jóannes Eidesgaard hat folgende Ministerien:
- Fischerei und Maritimes [6] (http://www.fisk.fo)
- Inneres [7] (http://www.lmr.fo)
- Handel und Industrie [8] (http://www.vmr.fo/uk) (Homepage auch auf englisch)
- Kultur [9] (http://www.mmr.fo)
- Finanzen [10] (http://www.fmr.fo/Engelsk%20version/Default_UK.htm) (Homepage auch auf englisch)
- Familie und Gesundheit [11] (http://www.ahs.fo)
- Soziales [12] (http://www.hmr.fo)
- Bildung [13] (http://www.mms.fo)
- Ölförderung [14] (http://www.oms.fo/uk/index.htm) (Homepage auch auf englisch)
Darüberhinaus betreibt die Autonomieregierung eine Reihe Behörden. Unter Briefmarkensammlern bekannt ist das Postverk Føroya, die eigene Postverwaltung.
Anmerkungen zu den Ministerien:
- Am 24.02 2004 wurde das Sozialministerium mit dem Familien- und Gesundheitsministerium zusammen gelegt.
- Am 3. März 2004 wurde das Ölministerium aufgelöst und als Behördeins Ministerium für Handel und Industrie und teilweiseins neugeschaffene Innenministerium eingegliedert. Es heißt jetzt Färöische Erdölverwaltung. [15] (http://www.oms.fo/uk/petrol_press_03mar2004uk.htm)
|
| |
Unter dänischer Verwaltung befinden sich noch folgende Institutionen:
- Reichsombudsmann (Gouverneur bzw. Hochkommissar), in diesem Fall eine Frau: Birgit Kleis
- Sekretariat der Reichsombudsfrau
- Rechtswesen
- Landfúti (Landvogt) und Polizei
- 6 Sýslumenn (Vertreter in den traditionellen färöischen Regionen, Sitz in den dortigen Polizeistationen)
- Militär (Færøernes Kommando der dänischen Armee)
- Amtsarzt
Insgesamt entsendet das Königreich Dänemark 21 leitende Beamte auf die Färöer.
|
| |
Die politischen Parteien entstanden alle ab Anfang des 20. Jahrhunderts. Folgende Parteien sind in dem Løgting vertreten (in alphabetischer Reihenfolge, Sitzverteilung seit 20.01 2004):
- Fólkaflokkurin (FF), Volkspartei (konservativ, pro-separatistisch) [16] (http://folkaflokkurin.fo) - 7 Sitze
- Javnaðarflokkurin (JF), Sozialdemokratische Partei (sozialdemokratisch) [17] (http://www.javnadarflokkurin.fo) - 7 Sitze
- Miðflokkurin (MF), Zentrumspartei (christdemokratisch) [18] (http://www.midflokkurin.fo) - 2 Sitze
- Sambandsflokkurin (SF), Zusammengehörigkeitspartei (pro-dänisch) [19] (http://www.samband.fo) - 7 Sitze
- Sjálvstýrisflokkurin (SSF), Selbstverwaltungspartei (linksliberal) [20] (http://www.sjalvstyrisflokkurin.fo) - 1 Sitz
- Tjóðveldisflokkurin (TF), Republikanische Partei (teilweise sozialistisch, pro-separatistisch) [21] (http://www.tjodveldi.fo) - 8 Sitze
Anmerkungen zu den politischen Parteien und Parlamentssitzen:
- Färöisch: flokkur (mit angehängtem männlichen bestimmten Artikel flokkurin) heißt sowohl (Schul-)Klasse, (Vogel-)Schar (vergl. englisch: flock), als auch Partei.
- Addiert ergeben die genannten Sitze die eingangs erwähnten 27 + 5 = 32 Sitze.
|
Jährliche Parlamentseröffnung | |
Am färöischen Nationalfeiertag, der Ólavsøka am 29.07, wird jedes Jahr das Løgting offiziell eröffnet. Neben dem Volksfestcharakter ist dieser Tag also auch ein Staatsakt. Das steinige Ufer der Parlamentshalbinsel Tinganes ist an diesem Tage eintrittspflichtig, denn dort befindet sich die beste natürliche Tribüne, um den - für die Färinger sehr bedeutenden – nationalen Ruderwettkämpfen beizuwohnen.
|
Weiteres zu dem Artikel Løgting |
| Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Abgeordnete, Hauptstadt, Kolonisation, Regeln, Republik | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Løgting' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Løgting Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Løgting' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Løgting' und 'Løgting' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Løgting' Beschreibung entsprechen.
|
|
· Diese Seite wurde bisher 458 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 10:08:20 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 15:57, 29. Jul 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|